Mit einer Mischung aus Aufregung, Respekt und großen Erwartungen starteten unsere Auszubildenden der Pflege in das Projekt Schülerstation.
Nach einer intensiven Vorbereitungswoche begann Ende April die Praxisphase im 2-Schicht-System: Vier Wochen lang übernahmen die Auszubildenden eigenständig pflegerische Aufgaben auf einer Station unseres Parkinsonzentrums. Selbstverständlich begleitet von unserem erfahrenen Pflegepersonal.
Die ersten Tage waren intensiv, lebendig und voller neuer Eindrücke. Genau darin lag jedoch die besondere Chance Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen, den Stationsalltag aktiv mitzugestalten und als Team zusammenwachsen.
Eine wichtige Rolle spielte dabei auch der bewusste Tausch der Kittel. Unsere Auszubildenden waren nun klar als direkte Ansprechpersonen erkennbar. Sichtbar für Patient:innen, Angehörige und das gesamte Team. Das stärkte nicht nur die Orientierung im Alltag, sondern auch das Verantwortungsbewusstsein und die Motivation.
Die Schülerstation zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll praxisnahes Lernen ist. Neben fachlichen Kompetenzen werden insbesondere Kommunikation, Teamfähigkeit sowie das Verständnis für andere Berufsgruppen gefördert. Gleichzeitig gewinnen die Auszubildenden Sicherheit darin, eigene Stärken zu erkennen und Grenzen realistisch einzuschätzen.
Das durchweg positive Feedback unterstreicht, wie bereichernd dieses Projekt für alle Beteiligten ist.
